Nachvollziehbarkeit statt Black Box
Ergebnisse beruhen auf direktem Vergleich von Zustandsrepräsentationen.
Über SF2 Systems
SF2 Systems entwickelt deterministische, erklärbare KI für industrielle Sensor- und Zeitreihendaten. Unsere Technologie verwandelt heterogene Messdaten in verständliche digitale Zustandsrepräsentationen und macht Anomalien, Drift und kritische Entwicklungen frühzeitig sichtbar.
Mission
Maschinen, Anlagen und Netze erzeugen kontinuierlich große Mengen an Messdaten. Was häufig fehlt, ist ein verständliches Gesamtbild ihres tatsächlichen Zustands. SF2 führt Signale aus unterschiedlichen Quellen zusammen, überführt Zeitfenster in semantische Fingerprints und vergleicht aktuelle Zustände direkt mit bekannten Referenzen. Dadurch werden Zustandswechsel, schleichende Veränderungen und ungewöhnliche Entwicklungen als nachvollziehbare Ähnlichkeitsverläufe sichtbar.
SF2 ist keine neue Steuerung und ersetzt weder bestehende Sensorik noch SPS-, SCADA- oder Leitsysteme. Die Technologie ergänzt vorhandene Infrastrukturen um eine zusätzliche Intelligenzschicht und stellt verständliche Zustands- und Triggersignale für die weitere Verarbeitung in Kundensystemen bereit.
Technologische Herkunft
Die technologische Grundlage von SF2 ist Semantic Folding. Das Verfahren wurde über mehr als ein Jahrzehnt ursprünglich für die Verarbeitung von Sprache und Bedeutung (Natural Language Processing) entwickelt. SF2 Systems überträgt das zugrunde liegende Prinzip nun auf industrielle Sensor- und Zeitreihendaten: Komplexer Systemkontext wird als kompaktes Muster repräsentiert und kann direkt mit anderen Zuständen verglichen werden.
Aus dieser technologischen Basis entstand 2026 SF2 Systems. Unser Ziel ist es, deterministische Zustandsintelligenz vom Engineering-Arbeitsplatz bis in den kontinuierlichen Betrieb an der Anlage nutzbar zu machen – ohne Cloud-Zwang, ohne Black-Box-Entscheidungen und ohne den Austausch funktionierender Automatisierungsinfrastruktur.
Technologischer Kern: SF2 überträgt das Prinzip semantischer Repräsentation von Sprache auf Maschinen- und Systemzustände. Daraus entsteht eine neue Form industrieller Zustandsintelligenz: direkt vergleichbar, reproduzierbar und am Edge ausführbar.
Grundsätze
Ergebnisse beruhen auf direktem Vergleich von Zustandsrepräsentationen.
Analyse, Modelle und Runtime können vollständig in der Kundenumgebung betrieben werden.
SF2 ergänzt bestehende OT-, SCADA- und Automatisierungslandschaften.
Erst wenn Nutzen belegbar ist, planen wir den produktiven Rollout.
Zusammenarbeit
Ein belastbarer industrieller KI-Anwendungsfall beginnt nicht mit einem Standardmodell, sondern mit dem System, der technischen Fragestellung und den verfügbaren Daten.
Gemeinsam definieren, welcher Zustand, Übergang oder Fehlerkontext sichtbar werden soll.
Historische Sensor- und Prozess-Logs lokal analysieren.
Das validierte Modell unter realen Anlagenbedingungen prüfen.
Den Rollout kontrolliert mit SF2 Suite RT, SF2 Engine RT und Hardware planen.
Standort
SF2 Systems steht für einen europäischen Ansatz industrieller KI: technisch nachvollziehbar, lokal betreibbar und unter der Kontrolle der Unternehmen, die ihre Anlagen und Prozesse am besten kennen. Unser Anspruch ist nicht, möglichst viel KI in die Produktion zu bringen, sondern genau die Zustandsintelligenz, die im Betrieb einen überprüfbaren Unterschied macht.
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