SF2 Edge Device
Validierte Modelle am Edge ausführen
Das SF2 Edge Device ist ein kompakter Controller für die DIN-Hutschiene. Es führt mit SF2 Suite RT bereitgestellte Zustandsmodelle über SF2 Engine RT lokal nahe an der Datenquelle aus und übergibt berechnete Ähnlichkeitswerte sowie Trigger an bestehende Automatisierungs- und Leitsysteme.
- Controller für DIN-Hutschiene
- ARM & FPGA
- Listener-Only
- Ausgabe an Kundensysteme
Produktprofil
Die lokale Runtime-Hardware für den produktiven Betrieb
Das SF2 Edge Device übernimmt eine klar definierte Aufgabe: Es führt ein fachlich validiertes Zustandsmodell kontinuierlich in der realen Anlagenumgebung aus. Modellierung und Freigabe bleiben von der Laufzeit getrennt. Dadurch lässt sich derselbe geprüfte Modellstand nachvollziehbar bereitstellen, ausführen und verwalten.
- Freigegebene Produktionspakete mit SF2 Engine RT lokal ausführen
- Sensor- und Gateway-Streams im Listener-Betrieb empfangen und kontinuierlich verarbeiten
- Virtuelle Zustandskanäle und Trigger über freigegebene Schnittstellen an Kunden- und SCADA-Systeme übergeben
- Auch in abgeschotteten OT-Netzen ohne Cloud-Anbindung betreiben
- Runtime-Instanzen bereitstellen, versionieren und zentral verwalten
Funktionsweise
Daten übernehmen, lokal bewerten, Ergebnisse weitergeben
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01
Daten bereitstellen - Kundensysteme
Vorhandene Sensoren, Gateways oder Steuerungen stellen freigegebene Datenströme bereit.
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02
Zustand bewerten - SF2 Edge Device
SF2 Engine RT verarbeitet eintreffende Daten und berechnet Zustandsrepräsentationen, Ähnlichkeitswerte sowie Trigger.
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03
Ergebnisse nutzen - Kundensysteme
Automatisierungs-, Leit-, Wartungs- oder Überwachungssysteme übernehmen die ausgegebenen Kanäle.
Der Listener-Betrieb beschreibt die Eingangsseite: Das SF2 Edge Device übernimmt bereitgestellte Datenströme, ohne Datenerfassung oder Steuerungslogik zu ersetzen.
Rollout-Pfad
Nach erfolgreichem Proof of Value produktiv am Edge ausführen
Unternehmen starten risikofrei mit der kostenfreien SF2 Suite SE und prüfen anhand eigener historischer Sensor- und Prozessdaten, ob SF2 für ihren Anwendungsfall einen messbaren Mehrwert schafft. Das SF2 Edge Device kommt erst zum Einsatz, wenn ein Zustandsmodell fachlich validiert und für den produktiven Betrieb freigegeben wurde.
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01
Kostenfrei evaluieren
SF2 Suite SEHistorische Daten lokal analysieren und den technischen Nutzen als Proof of Value nachweisen.
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02
Im Feld verifizieren
SF2 Verification DeviceDatenquellen, Schnittstellen und Modellreaktionen unter realen Bedingungen prüfen.
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03
Produktiv ausführen
SF2 Edge DeviceNach erfolgreicher Verifikation das freigegebene Zustandsmodell kontinuierlich betreiben.
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04
Bedarfsgerecht skalieren – weitere Edge Devices
Weitere Maschinen, Anlagen oder Standorte anbinden und über SF2 Suite RT verwalten.
Systemprofil
Technisches Profil
| Bereich | SF2 Edge Device |
|---|---|
| Produktrolle | Lokale Ausführung eines validierten SF2 Zustandsmodells im produktiven Betrieb. |
| Formfaktor | Controller für die DIN-Hutschiene. |
| Compute | ARM- und FPGA-basierte Architektur, vorbehaltlich Produktfreigabe. |
| Betriebsmodus | Listener-orientierte Datenerfassung für Rohsignal-nahe Auswertung. |
| Integrationsseite | Ausgabe virtueller Zustandskanäle und Trigger an Leitstand-/SCADA-Ebenen. |
| Bereitstellung | Versionierung, Bereitstellung und Verwaltung der Runtime-Instanz über SF2 Suite RT. |
Produktansichten
OT-Integration
SF2 ergänzt die vorhandene Automatisierung
Das SF2 Edge Device lässt sich in bestehende Umgebungen der Operational Technology (OT) einbinden. Vorhandene Sensoren, Gateways und Steuerungen stellen die Daten bereit. SF2 Engine RT bewertet den Zustand lokal. Systeme für Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA), Wartung oder Monitoring übernehmen die ausgegebenen Ähnlichkeitswerte und Trigger. Die bestehende Steuerungs- und Sicherheitslogik bleibt davon getrennt.
SF2 erfasst nicht zwangsläufig selbst die Rohsignale und ersetzt weder speicherprogrammierbare Steuerungen noch Prozessleitsysteme. Das Edge Device führt das freigegebene Zustandsmodell aus und stellt Zustandsinformationen für nachgelagerte Systeme bereit.
Nächster Schritt
Von der Runtime ins Feld, ohne Architekturbruch.
Klären Sie mit uns, welche Datenquellen, Schnittstellen und Einbaubedingungen für Ihren Edge-Einsatz relevant sind.